Arbeitserlaubnis

Ausländische Staatsbürger benötigen grundsätzlich einen Aufenthaltstitel wenn sie in Deutschland einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen. Eine Arbeitserlaubnis können Sie zusammen mit Ihrem Aufenthaltstitel beantragen, d.h. die Ausländerbehörde bestimmt, ob und zu welchen Konditionen Sie in Deutschland erwerbstätig werden dürfen. Einen nützlichen Überblick zum Thema Arbeitserlaubnis in Deutschland finden Sie auf der Website Research in Germany.

Eine Ausnahme von dieser Regelung besteht für Staatsbürger der Europäischen Union und des EFTA-Raumes (Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz). Staatsbürger dieser Länder genießen eine sogenannte „Freizügigkeit“. Sie dürfen in der Regel unbegrenzt arbeiten bzw. im Rahmen der üblichen Bestimmungen für Studierende. 

Im Allgemeinen gilt:

  • Für Doktoranden und Doktorandinnen aus EU/ EFTA- Staaten gelten die gleichen Bestimmungen wie für deutsche DoktorandInnen.
  • Doktoranden und Doktorandinnen aus allen anderen Staaten, die einen Aufenthaltstitel zum Zweck des Studiums (§16 AufenthG) haben, dürfen maximal 120 ganze Tage oder 240 halbe Tage im Kalenderjahr als wissenschaftliche Angestellte arbeiten.
  • Internationale Doktoranden, die im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses an der TUM promovieren, können auch ein Arbeitsvisum (§18 AufenthG) oder ein Forschungsvisum (§20 AufenthG) beantragen.
  • Ehepartner dürfen grundsätzlich nur dann in Deutschland arbeiten, wenn der betreffende Doktorand/ die betreffende Doktorandin zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt ist. Auch hier wird ein Aufenthaltstitel benötigt und muss bei der zuständigen Ausländerbehörde genehmigt werden.
Info:

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