Aurore Dupin, Doktorandin der Fakultät für Physik (Bild: Andreas Heddergott)

Das TUM-Modell

Die Technische Universität München bietet Promovierenden an ihren Lehrstühlen, Fakultäten und Einrichtungen ein optimales Umfeld für ihre Forschung. 2009 wurde die TUM Graduate School (TUM-GS) gegründet, die die Vernetzung und Weiterqualifizierung der Promovierenden fördert und so die Vorzüge einer traditionellen Individualpromotion mit denen strukturierter Promotionsprogramme verbindet.

Promotion mit Struktur

Die traditionelle Individualpromotion basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen Doktorand/in und Betreuer/in an dessen/deren Lehrstuhl oder Institut. Promovierende arbeiten weitgehend eigenständig an ihrem Forschungsprojekt und werden von ihrem Doktorvater oder ihrer Doktormutter begleitet. Gleichzeitig sind sie in die Arbeit des Lehrstuhls eingebunden. Promovierende entwickeln so ihre Identität als eigenständige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die TUM Graduate School ergänzt die bewährte Individualpromotion um Elemente, die Promovierende und ihre Betreuenden unterstützen. Dazu gehören Maßnahmen zur Strukturierung und Angebote zur Qualifizierung, die sich an besten internationalen Standards orientieren, wie z. B. der frühzeitige Abschluss einer Betreuungsvereinbarung, regelmäßige Feedbackgespräche, fachliche Kurse sowie Angebote für überfachliche Weiterbildungen und finanzielle Unterstützung für Auslandsaufenthalte

Das TUM-Modell der Promotion im Überblick

Schematischer Aufbau der Promotion an der TUM.
Schematischer Aufbau der Promotion an der TUM. (Bild: Daniel Nerl / Concept Studio)