Leerstelle Rassismus? Herausforderungen im Bildungsbereich am Beispiel Hochschule

Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung finden in vielen Bereichen statt, so auch an Hochschulen. Jedoch werden sie selten thematisiert, oft als Einzelfälle dargestellt oder bagatellisiert.


ährend rassistische Vorfälle und Strukturen enorme Auswirkungen auf die unmittelbar Betroffenen haben, werden sie von Menschen, die davon nicht direkt betroffen sind, oftmals ausgeblendet oder schlicht nicht als rassistisch wahrgenommen. 

Wie also können Hochschulen vor diesem Hintergrund sensibler und professioneller werden im Umgang mit und in der Vermeidung von Diskriminierung? In der Veranstaltung wollen wir uns mit den „blinden Flecken" der Hochschulen im Bereich Rassismus und Diskriminierung auseinandersetzen und diskutieren, wie Hochschulen einen konstruktiven Umgang damit finden können. Dabei sollen Perspektiven aus der Wissenschaft und der Praxis miteinander verbunden werden.

Referent*innen: 

  • Walid Batha (Studierender der Technischen Universität München, Absolvent der Jugendintegrations­begleiter*innen-Ausbildung des Bayerischen Jugendrings) 
  • Hamado Dipama (Referent für Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit der AGABY, Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns, Vorstand Netzwerk für ein Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.) 
  • Tina Dürr (Herausgeberin des Buches „Leerstelle Rassismus? Analysen und Handlungsmöglichkeiten nach dem NSU", Philipps-Universität Marburg, Stellvertretende Leiterin im Demokratiezentrum Hessen) 

Moderation: Eliza Skowron (Gründerin und Trainerin von Working Between Cultures, Referentin für Diversity beim Kreisjugendring München Land und Autorin des Buches „Im Garten der Vielfalt: Bunt wächst gut! Diversity in der Kinder- und Jugendarbeit.")

Ort: Großer Sitzungssaal des Rathauses München (barrierefreier Zugang) 

Anmeldung: Bis 21.06.2019 unter Anmeldung-KHG-LE011@eomuc.de (Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt!)